Ein Tag der Freude
Maienzug Aarau: Zahlreiche Zuschauer/innen wohnten dem Umzug bei
Aarau Mit «Leonora in the Morning Light» gibt Lena Vurma aus Aarau ihr Regiedebüt. Gemeinsam mit ihrem Partner Thor Klein erzählt sie die Filmbiografie der britischen Malerin Leonora Carrington (Olivia Vinall), die lange im Schatten ihrer männlichen Kollegen stand. Und das, obwohl sie zu den höchstverkauften Künstlerinnen weltweit zählt und mit einzelnen Werken sogar höhere Preise erzielte als Salvador Dalí und Max Ernst.
Der Film erzählt Carringtons Weg in die surrealistische Szene des Paris der 1930er Jahre, ihre leidenschaftliche Beziehung zu Max Ernst (Alexander Scheer, «Köln 75», deutscher Filmpreis für «Gundermann ») sowie ihren Neuanfang im mexikanischen Exil. Als Vorlage dient der Bestseller «Leonora» («Frau des Windes») der Cervantes- Preisträgerin Elena Poniatowska. Eine zentrale Rolle im Film spielt der von Kunstsammler Edward James gebaute, dschungelähnliche surrealistische Skulpturengarten «Las Pozas», ein paradiesischer «Garten Eden», der der Künstlerin als Refugium dienen sollte. «Leonora in the Morning Light« ist der erste Spielfilm, der dort gedreht wurde.
pd
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