Ein Tag der Freude
Maienzug Aarau: Zahlreiche Zuschauer/innen wohnten dem Umzug bei
Klavierschule «Klavier und mehr». Bild: zvg
Zum Abschluss des Programms 2025/26 des «Kulturplatzes Strengelbach» musizierten – wie schon seit Jahren immer Ende Juni – die Schülerinnen und Schüler der Zofinger Klavierklasse «Klavier und mehr» von und mit der Pianistin und Musikpädagogin Elisabeth Schreyer-Puls. Das Konzert in der Johanneskirche stand unter dem Motto «Klangwelten – eine Gegenüberstellung».
Strengelbach Die Jüngsten eröffneten das vielfältige Programm mit souverän gemeisterten Stücken, wobei ihre Lehrerin jeweils mitspielte und vierhändige Musik daraus machte. Man darf auf die Weiterentwicklung dieser Kinder sehr gespannt sein. Dann folgten anspruchsvolle Solostücke der bereits gereifteren Musik-Talente. Erstaunlich, wenn junge Menschen schon im Kindesalter konzertreife Stücke auswendig spielen – und wie! Um ein Beispiel herauszugreifen: das «Adagio sostenuto» aus der Mondscheinsonate von L. v. Beethoven oder «Solfeggietto» von C.Ph.E. Bach, um mit Stanislav Filipovyc ein heranwachsendes Talent herauszugreifen. Sehr beeindruckend auch Matthias Kilchenmann mit Chopins «Nocturne f-Moll» op. 55 Nr. 1. Elisabeth Schreyer-Puls beschloss den vielfältigen Konzert-Anlass mit zwei Sätzen aus der «G-Dur-Sonate» von Joseph Haydn und mit dem «Frühlingsrauschen» von Christian Sinding.
Die Klangfülle, das emotional gestaltete Spiel, die ausgereifte Technik und Perfektion des Pianisten-Nachwuchses begeisterte das die Johanneskirche füllende Publikum. Dass alles – trotz enormer Sommerhitze - so perfekt über die Bühne ging, war beeindruckend.
Langanhaltender Applaus belohnte die erbrachte Leistung. Vor der Zugabe bedankte sich Elisabeth Schreyer-Puls mit Rosen bei ihren Schülerinnen und Schülern für die grossartigen Leistungen. Alles in allem ein begeisterndes Konzert auf unerwartet hohem Niveau. Man darf sich jetzt schon auf das Sommerkonzert 2027 freuen, das eventuell dann am Vormittag geplant wird, um der kräftezehrenden Sommerhitze etwas zu entgehen.
Siegfried P. Stich
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