Ein Tag der Freude
Maienzug Aarau: Zahlreiche Zuschauer/innen wohnten dem Umzug bei
Die Turnfahrt wird in bester Erinnerung bleiben.
Bild: zvg
Rothrist/Appenzell Am 28. und 29. August 2025 fand die lang erwartete Turnfahrt nach Appenzell statt. Schon im Vorfeld war die Vorfreude unter allen Teilnehmenden gross, denn die Reise versprach nicht nur beeindruckende Landschaften und sportliche Betätigung, sondern auch kulinarische Höhepunkte und gesellige Stunden in bester Gesellschaft.
Pünktlich am Morgen 6.45 Uhr des 28. August traf sich die Gruppe (18 Mitglieder) in Bahnhof Rothrist, bereit für das Abenteuer im Appenzellerland. Die Anreise erfolgte komfortabel und klimafreundlich mit dem öffentlichen Verkehr. Nach einer reibungslosen Fahrt via Zürich und Gossau erreichten die Männer das Appenzell. Die Appenzeller Bahn, ein Symbol regionaler Identität und Gemütlichkeit, brachte die Wanderer und Geniesser an die verschiedenen Ausstiegsorte. Ursprünglich waren fünf verschiedene Etappen vorgesehen. Das Wetter zeigte sich allerdings launisch – dichte Wolken und ständiger Regen begleiteten die Männer schon ab Gossau. In diesem Moment war Flexibilität angesagt, so wurden die fünf Wanderungen auf zwei Etappen reduziert:
Die Geniesser hingegen fuhren direkt nach Appenzell. Die Fahrt führte die kleine Gruppe direkt ins Herz der Ostschweiz, das für seine farbenfrohen Fassaden, die geschwungene Architektur und die lebendige Tradition bekannt ist.
Appenzell, mit seinen markanten Häusern und der lebendigen Hauptgasse, war das Ziel, das alle einte. Nach und nach trudelten die Gruppen ein. Das Wiedersehen war geprägt von Freude, Lachen und lebhaften Erzählungen.
Direkt nach dem Einchecken in ihr Hotel besuchten die Männer die bekannte Brauerei Locher, die für das Appenzeller Bier "Quöllfrisch" berühmt ist. Beim "Befeuchten" der durstigen Kehlen bot sich die Möglichkeit zum geselligen Austausch. In lockerer Runde wurden Geschichten erzählt, Freundschaften gepflegt und man liess das Erlebte des Tages noch einmal Revue passieren.
Nach einiger Zeit wechselten die Männner den Standort zum Programmpunkt: Eine Überraschungsführung bei Appenzeller Alpenbitter. Mit viel Wissenswertem, Anekdoten und Einblicken in die traditionsreiche Herstellung des beliebten Kräuterlikörs liessen sich die Männer auf eine faszinierende Reise durch die Geschichte des Appenzeller Genusses entführen. Die anschliessende Degustation rundete die Führung ab und liess alle den typischen Geschmack der Region im Gaumen erleben.
Nach dem dritten Kulissenwechsel folgte im Hotel ein Willkommensdrink. Schon beim Betreten der Lobby spürten die Männer die freundliche Atmosphäre, die ihnen entgegengebracht wurde.
Für das Abendessen musste das Hotel gewechselt werden. Das anschliessende Nachtessen war ein kulinarisches Highlight: Die Auswahl an regionalen Spezialitäten liess keine Wünsche offen und das feine Essen wurde von allen sehr geschätzt. Mit angeregten Gesprächen und viel Lachen liess man den Tag ausklingen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück teilten sich die Wanderbegeisterten erneut in Gruppen auf, um in verschiedenen Etappen Richtung Wasserauen zu marschieren. Auch hier war für jedes Fitnesslevel und jede Vorliebe das Passende dabei:
In Wasserauen eingetroffen, bestiegen die Gruppen individuell die Seilbahn zur Ebenalp.
Ein weiteres Highlight der Reise wartete wenige Gehminuten von der Bergstation entfernt: das legendäre Aescher Huus (Wildkirchli), weltberühmt für seine spektakuläre Lage am Felsen und für seine authentische Appenzeller Küche. Im urigen Gastraum mit atemberaubender Aussicht genossen die Männer ein köstliches Mittagessen, das keine Wünsche offen liess. Die rustikale Atmosphäre, die Gastfreundschaft und die feinen Speisen sorgten dafür, dass dieser Moment allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Nach dem ausgiebigen Mittagessen führte der Weg die Männer auf derselben Strecke zurück nach Wasserauen. Gut gestärkt und mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck fuhren sie anschliessend mit der Appenzeller Bahn zurück nach Appenzell, wo die Rucksäcke deponiert worden waren. Gemeinsam trat man via St. Gallen die Heimreise nach Rothrist an. Die Stimmung war ausgelassen, überall wurde gelacht.
Die Turnfahrt nach Appenzell war ein rundum gelungenes Erlebnis. Die perfekte Organisation, die vielfältigen Wanderoptionen, die spannenden Führungen und die kulinarischen Höhenflüge machten die zwei Tage zu einem unvergesslichen Abenteuer für alle Teilnehmenden. Ein grosses Dankeschön an den Organisator und an alle, die mit ihrer guten Laune und Hilfsbereitschaft zum Gelingen beigetragen haben. Die Erinnerungen an diese Reise werden noch lange nachklingen.
Heinz Ryser
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