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Oberhalb des Flusskraftwerkes Ruppoldingen befindet sich seit 1981 der «Hafen» des Bootsanlegervereins Stauwehr Rothrist mit bewilligten 16 Plätzen, die alle vergeben und mit Booten der verschiedensten PS-Stärken besetzt sind.
Rothrist Die meisten der «Böötler» haben einen Beisitzer. Bei der Vereinsgründung wurde nebst einer Anlegestelle auch ein Rast- und Grillplatz installiert. Nebst dem Verrichten von Fronarbeit griff der Verein schon öfters tief in die eigene »Schatulle», um den «Hafen» in Schuss zu halten. Der Verein zählt rund 30 Mitglieder. Da die bewilligten 16 Anlegeplätze vergeben sind, werden sich Interessierte weiterhin gedulden müssen, denn Vakanzen sind selten.
Die 46. GV im Restaurant Aareblick war die Premiere des 2024 gewählten Präsidenten Thomas Wirz, der René «Klemi» Klemensberger beehrte, der während sagenhaften 37 Jahren dem Verein vorstand. Nach einer herzlichen Begrüssung, der Wahl von Stefan Gerhard als Stimmenzähler und Bruno Muntwyler als Tagespräsident ging es speditiv an die Abarbeitung der elf Traktanden. – Da das von Nicolas Hofmann verfasste Protokoll der GV 2024 im Vorfeld verschickt worden war und keine Änderungswünsche erfolgten, stand schon das Traktandum «Mutationen» zur Diskussion. Während die beiden Beisitzerkandidaten Simon Klöti, Brittnau (Präsident des Aarburger Fischervereins) und der Rothrister Kurt Näf in den Booten von Georges Riva und Bruno Muntwyler für die Abstimmung kurz an die frische Luft verschwanden, war ihre Aufnahme reine Formsache.
In seinem ersten Jahresbericht liess Präsident Thomas Wirz die zahlreichen Aktivitäten nochmals Revue passieren. Wirz erwähnte auch das gute Einvernehmen mit der Alpiq und der Gemeinde Rothrist. «Die Aare gibt uns viel – tragen wir also Sorge zum Gewässer», so Wirz abschliessend. – Kein Haar in der Suppe bei den Benützern des öffentlichen Platzes fand Platzwart Günther Blaurock. Lobende Worte fand er auch für das «Hafen»-Putztag-Engagement: «Ich danke euch fürs Zupacken und speziell Janine Flückiger von der Firma E. Flückiger AG, die uns die nötigen Werkzeuge zur Verfügung gestellt und die Entsorgung des Unrates und des Grünzeuges ermöglicht hat.» – Unangetastet bleiben der Jahresbeitrag mit 140 Franken und die Vereinsaktivitäten. – Einstimmig gutgeheissen wurde auch die Jahresrechnung von Stefan Hallwyler, die von Revisor Thomas Eggler kontrolliert worden war.
Keine grossen Wellen warf das Traktandum Wahlen. Für den demissionierten Aktuar Beat Siegenthaler konnte der Versammlung mit der Unternehmerin Janine Flückiger eine kompetente Kollegin vorgestellt werden. Mit grossem Applaus wurde die einzige «Süsswasserkapitänin» im Verein als erste Frau in den Vorstand gewählt.
Zum Schluss informierte Thomas Wirz über die neuen Zufahrts-Bewilligungskarten zum Bootsplatz und zur Einwasserungsstelle beim Brückenkopf der Armee. Nach Gesprächen mit dem Gemeinderat und der Regionalpolizei konnte eine Abmachung ausgehandelt werden. Verantwortlich für die Abgabe der Karten ist der Verein, welcher der Gemeinde eine Liste mit den Inhabern zu erstellen hat.
Bevor es zum zweiten Teil ging, wünschte Präsident Thomas Wirt der Versammlung «Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel». Diese Redewendung dient als Gruss unter Seglern und Bootfahrern, um dem Gegenüber viel Glück, eine sichere Fahrt und das Ausbleiben von Grundberührungen zu wünschen. Es bedeutet, dass das Schiff auch an der flachsten Stelle noch genügend Wassertiefe hat.
Bruno Muntwyler
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